Ziele (8/8)

Kernstück der Kampagne StopArmut 2015 sind die acht "Millenniumsziele": Während dem Millenniumsgipfeltreffen 2000 in New York verpflichteten sich 189 Staatschefs von UNO-Mitgliedstaaten, acht konkrete Entwicklungsziele zu erreichen – und so die weltweite Armut bis ins Jahr 2015 zu halbieren. Jedes der untenstehenden Ziele können Sie anklicken und so mehr Details darüber erfahren.

1: Bekämpfung von extremer Armut und Hunger

2: Primarschulbildung für alle

3: Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Frauen

4: Reduzierung der Kindersterblichkeit

5: Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Mütter

6: Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und weiteren Krankheiten

7: Ökologische Nachhaltigkeit

8: Aufbau einer globalen Partnerschaft für die Entwicklung

Das letzte der acht Ziele ist einerseits eine Zusammenfassung der anderen, vor allem aber die eigentliche Grundlage zum Erreichen der übrigen Ziele. Ohne intensive Partnerschaft zwischen den Ländern des Nordens und des Südens können die ersten sieben Ziele nicht realisiert werden. In der heutigen Zeit bestehen grosse Möglichkeiten für wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung, doch die armen Länder wurden im Zuge des raschen Fortschrittes abgehängt. Ihnen fehlt nun der Zugang zu Technologien und Ressourcen.

Partnerschaftliche Beziehungen mit armen Staaten, die eine intakte Regierung aufweisen, sind äusserst effektiv in der Reduktion von Armut. Oft wird die Unterstützung jedoch an Bedingungen geknüpft, etwa die Abnahme von Handelsgütern durch den armen Staat. Solche Verpflichtungen reduzieren den Nutzen der Länder des Südens und sind daher abzuschaffen. Weiter sollten den hochverschuldeten armen Ländern ihre Schulden erlassen werden und Handelsbeschränkungen zwischen reichen und armen Ländern zugunsten der armen reduziert werden.

Zielvorgaben zum Aufbau einer globalen Partnerschaft für die Entwicklung:

1. Offene und regelgestützte Handels- und Finanzsysteme.
2. Quotenfreier Marktzugang für die LDC-Exporte und verstärkte Schuldenerleichterungen.
3. Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Binnenentwicklungs- und kleinen Insel-Entwicklungsländern.
4. Umfassende Anstrengungen zur Lösung der Schuldenprobleme.
5. Schaffung menschenwürdiger und produktiver Arbeitsplätze für junge Menschen in Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern.
6. Gewährleistung des Zugangs zu besonders wichtigen Arzneimitteln zu erschwinglichen Preisen.
7. Schaffung von Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor, damit die Entwicklungsländer in den Genuss der Vorteile neuer Technologien insbesondere im Informations- und Kommunikationsbereich kommen.

Kontakt: StopArmut 2015, Josefstrasse 34, 8005 Zürich, Tel. 044 447 44 00

info@stoparmut2015.ch, PC-Konto 80-43143-0 (Vermerk: StopA)



10.10.10

Machen Sie mit an der Handabdruck-Aktion vom 10.10.10.

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