Weihnachtskarten-Aktion
Die Parlamentswahlen 2011 sind schon wieder Vergangenheit. Nun gilt es für die neu gewählten PolitikerInnen, sich auf ihre Aufgabe im Parlament vorzubereiten. Wichtige Entscheide stehen an, die einen direkten Einfluss auf das Erreichen der Millenniumsziele haben.
StopArmut möchte daher schon zum Jahresende unsere PolitikerInnen mit einer Weihnachtskartenaktion ermutigen, sich einzusetzen und nicht bei der Hilfe für die Armen zu sparen. Machen Sie mit und schreiben Sie eine Weihnachtskarte an einen Parlamentarier oder eine Parlamentariern.
Parlamentswahlen 2011
Wie soll den Armen geholfen werden?
Der Verband Interaction als Träger der StopArmut-Kampagnen in der Deutsch- und Westschweiz hat mit Blick auf die Wahlen Kandidierende zur weltweiten Armut befragt. Es wurden bisherige Amtsträger angefragt, die wieder kandidieren und der Evangelischen Allianz nahe stehen. Lesen Sie hier mehr dazu!
Jahresbericht 2010
Der Jahresbericht 2010 gibt einen Einblick und Rückblick auf ein Ereignisreiches Jahr. Allen engagierten Mitwirkenden möchen wir an dieser Stelle einen herzlichen Dank aussprechen!
Am 17. Oktober 2010, dem Internationalen Tag der Armutsbekämpfung, organisierte die Kampagne Stoparmut zusammen mit dem Resau Evangelique Romande eine Kundgebung um ihre Unterstützung für die Millenniumsentwicklungsziele auszudrücken. Trotz garstigem Wetter fanden sich 500 Christen evangelischer Gemeinden auf dem Place des Nations in Genf ein. Sie bildeten eine grosse Spirale mit einer Banderole, auf der 8000 Handabdrucke aus 110 freikirchlichen und reformierten Kirchgemeinden der deutschen und welschen Schweiz abgebildet waren.
Anschliessend überbrachten diese Jugendlichen der UNO eine Deklaration im Namen der 60 Millionen Christen die am 10.10.2010 in über 70 Ländern für die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele einen Aktionstag durchgeführt hatten.
Einen guten Eindruck dieser Kundgebung finden Sie hier.
Dominus Providebit - Christustag 2010
Der diesjährige Christustag stand unter dem Motto „Dominus Providebit - Gott wird versorgen“. Den Veranstaltern war es ein Anliegen, dass diese Botschaft auch die weniger Privilegierten im In- und Ausland erreicht.
Auch StopArmut 2015 war daher an diesem Mega-Event präsent. Mit einem Videoclip zeigten wir auf, welche Kaufkraft ein "Fünfliber" in armen Ländern haben kann. Aussderm wurde das Buch von Graham Gordon "Das habt ihr mir getan", sowie das StA-Buch aus der Romandie "Parole aux Pauvres" gratis verteilt. An unserem Stand stand das Thema "Wasserversorung in Entwicklungsländern" im Zentrum.
Die Arbeit von StopArmut 2015 ist wichtiger denn je!
Wie wichtig die Arbeit von StopArmut2015 als Senisibilisierungskampagne für die Bekämpfung der welweiten Armut ist, zeigt der neuste Bericht des UNO Generalsekretärs Ban Ki Moon. Dieser Bericht dient als Grundlage für die Verhandlungen am Millenniumsgipfel im September. Im Sommer werden weitere Berichte und Statistiken erscheinen.
Einige Fortschritte konnten bereits verzeichnet werden, darunter der Zugang zu sauberem Wasser, Grundschulbildung und die Bekämpfung der Malaria. Die UNO sieht dies als Beweis für die Machbarkeit der Ziele.
Verschiedene Ziele würden aber ohne zusätzliche Anstrengung nicht erreicht werden. Daraus soll nicht geschlossen werden die Ziele seien utopisch, viel mehr ist der Rückstand auf nicht eingehaltene Versprechungen, unzureichende Mittel und einen Mangel an Rechenschaft zurück zu führen. Viele Länder haben ihre Zusagen nicht eingehalten.
Ban Ki Moon fordert alle Beteiligten auf, ein neues Bündnis zu schliessen, nicht nur mit Regierungen, sondern auch mit Unternehmen und Stiftungen. Der Gipfel im September sei eine Chance die Ziele doch noch zu erreichen.
„Wenn wir im September zusammenkommen, auf dem bisher Erreichten aufbauen und die bestehenden Lücken schliessen, dann können wir unserer gemeinsamen Verantwortung gerecht werden und eine bessere Welt für kommende Generationen schaffen“, sagt UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. „Mit angemessenen Mitteln, der richtigen Politik und unserem Engagement bleiben die Milleniums-Entwicklugnsziele erreichbar.“
Die Millenniumsziele sind nicht utopisch, wie viele unterdessen glauben. Wenn die Regierungen ihre Versprechungen einhalten und wir alle unseren Teil dazu beitragen, kann bis 2015 die weltweite Armut halbiert werden. Nun ist es wichtig, unserer Regierung zu zeigen, dass es uns ernst ist. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass im September ein guter Gipfel mit wichtigen Entschlüssen statt finden kann.
Ein Bericht auf DRS 1 vom 17.3.2010 finden Sie hier.









