Dominus Providebit - Christustag 2010
Am Sonntag 13. Juni 2010 fand in Bern der Christustag unter dem Motto "Dominus Providebit" statt.
Stop Armut 2015 schaut auf einen erfolgreichen Tag zurück und ist froh mit einem Stand präsent gewesen zu sein. Wir konnten viele Gespräche führen, Flyer und 600 Bücher ("Das habt ihr mir getan" von Graham Gordon) verteilen.
Ausserdem konnte Kampagnenleiter Peter Seeberger in einer kurzen Rede die Armutsproblematik von der Bühne aus thematisieren.
Hier gehts zu den Bildern.
Ermutigende Fortschritte bei den MDGs
In Äthiopien gehen heute 3 Million mehr Kindern zur Schule und in Tansania ist Schulbildung fast universell, was einer Verdoppelung der Quote im Jahr 2000 nahekommt. Bangladesh, Nepal und Gambia haben mit Stipendien für Mädchen die Lücke zwischen Mädchen und Jungen Schulbildung geschlossen. Eritrea, Äthiopien, Malawi, Mozambique and Niger reduzierten die Kindersterblichkeit unter 5 Jahren um mind 40%...
Hier finden sie einen ermutigenden Bericht (auf Englisch) über die Fortschritte bei den MDGs. Genaueres zum Stand der 8 Ziele finden sie hier.
Wasser, Néstle und die Kirchen
Zum fünf jährigen Jubiläum der ökumenischen Wassererklärung luden Kirchenverbände am 6.Mai 2010 zu einem Vortrag von Bischof Luiz Flavio Cappio und anschliessender Diskussion ein. Dabei zeigt sich, dass die Kirchen versuchen Ihre Verantwortung wahrzunehmen und trotzdem noch viel Arbeit ansteht. mehr...
Die ökumenische Wassererklärung hier als PDF-Datei.
Postitve Signale auf die Petition vom letzten Jahr
In unserer letztjährigen Petition haben wir Micheline Calmy-Rey dazu aufgefordert, sich särker für Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser einzusetzen. Nun hat eine Schweizer Delegation am ersten High-Level Treffen zu diesem Thema teilgenommen.
Hier die Pressemitteilung der SEA: "StopArmut: Positive Signale auf eine Petition".
Pressemitteilung zum Entscheid des Nationalrates die Erhöhung der Entwicklungsgelder zu vertagen
Hier finden Sie die Pressemitteilung der Schweizerischen Evangelischen Allianz und StopArmut 2015 zum Entscheid des Nationalrats vom 18.3.2010, die Erhöhung der Entwicklungsgelder zu verzögern.
Die Arbeit von StopArmut 2015 ist wichtiger denn je!
Wie wichtig die Arbeit von StopArmut2015 als Senisibilisierungskampagne für die Bekämpfung der welweiten Armut ist, zeigt der neuste Bericht des UNO Generalsekretärs Ban Ki Moon. Dieser Bericht dient als Grundlage für die Verhandlungen am Millenniumsgipfel im September. Im Sommer werden weitere Berichte und Statistiken erscheinen.
Einige Fortschritte konnten bereits verzeichnet werden, darunter der Zugang zu sauberem Wasser, Grundschulbildung und die Bekämpfung der Malaria. Die UNO sieht dies als Beweis für die Machbarkeit der Ziele.
Verschiedene Ziele würden aber ohne zusätzliche Anstrengung nicht erreicht werden. Daraus soll nicht geschlossen werden die Ziele seien utopisch, viel mehr ist der Rückstand auf nicht eingehaltene Versprechungen, unzureichende Mittel und einen Mangel an Rechenschaft zurück zu führen. Viele Länder haben ihre Zusagen nicht eingehalten.
Ban Ki Moon fordert alle Beteiligten auf, ein neues Bündnis zu schliessen, nicht nur mit Regierungen, sondern auch mit Unternehmen und Stiftungen. Der Gipfel im September sei eine Chance die Ziele doch noch zu erreichen.
„Wenn wir im September zusammenkommen, auf dem bisher Erreichten aufbauen und die bestehenden Lücken schliessen, dann können wir unserer gemeinsamen Verantwortung gerecht werden und eine bessere Welt für kommende Generationen schaffen“, sagt UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon. „Mit angemessenen Mitteln, der richtigen Politik und unserem Engagement bleiben die Milleniums-Entwicklugnsziele erreichbar.“
Die Millenniumsziele sind nicht utopisch, wie viele unterdessen glauben. Wenn die Regierungen ihre Versprechungen einhalten und wir alle unseren Teil dazu beitragen, kann bis 2015 die weltweite Armut halbiert werden. Nun ist es wichtig, unserer Regierung zu zeigen, dass es uns ernst ist. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass im September ein guter Gipfel mit wichtigen Entschlüssen statt finden kann.
Ein Bericht auf DRS 1 vom 17.3.2010 finden Sie hier.
Aufruf zum Chouf-nüt-Tag 2009
Dene wos guet geit, giengs besser…
Am 28. November 2009 findet der internationale Chouf-nüt-Tag statt. www.ChristNet.ch richtet zu diesem Anlass seit 2003 folgenden Aufruf an die Schweizer Christinnen und Christen:
Boykottiert die Konsummentalität für einen Tag!
- Feiert die gewonnene Zeit mit guten Gesprächen, unternehmt etwas Schönes mit Freunden, organisiert ein Nachbarsessen!
- Organisiert einen Chouf-nüt-Stand mit Eurer Kirche und ladet die Passanten zum Nachdenken über ihr Konsumverhalten und den Lebenssinn ein.
- Führt einen Gottesdienst oder eine Bibelstunde zum Thema Konsum und Materialismus durch.
- Studiert die Verheissungen, die die Bibel für einen nicht-materialistischen Lebensstil abgibt (z.B. 1. Tim. 6,7-10; Luk. 12,16-21; Matt. 6,25) und sprecht mit einer Person darüber.
- ChristNet organisiert Aktionen in Bern und Yverdon. Wir freuen uns auf Euer Mitmachen oder Euren Besuch.
Zugunsten der Armen:
JA - für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten!
Die am 29. November 2009 zur Abstimmung kommende Initiative "für ein Verbot von Waffen-Exporten" ist umstritten. Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) hat zu dieser Thematik eine differenzierte Stellungnahme herausgegeben.
Die Kampagne StopArmut 2015 nimmt die Sichtweise der Armen auf und befürwortet die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Denn wo Armut herrscht, haben Waffenexporte nur dort eine Legitimation, wo sie dazu dienen, Recht und Ordnung aufzurichten, damit Hungernde wieder essen können. Gerade dies trifft für viele Entwicklungsländer nicht zu, da dort die Waffen eine Ursache unter anderen für den Hunger sind.
Die Kampagne StopArmut 2015 befürwortet deshalb die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten aus folgenden Gründen:
Langjährige Entwicklungsarbeit wird durch Kriege vernichtet.
Kriegerische Handlungen treffen weltweit in erster Linie die Ärmsten.
Arme Länder verschwenden wichtige Ressourcen für Rüstung statt Entwicklung.
Die Glaubwürdigkeit der Schweiz leidet, wenn sie Waffen und Entwicklungshilfe in dieselben Länder schickt.
Das bestehende Kriegsmaterialgesetz wird nicht konsequent angewendet.
Waffenexporte in Länder, in denen die Menschenrechte nicht geachtet werden, widersprechen dem Schutz des Lebens, einem zentralen christlichen Grundwert.







